Katzitester in Action: So schmecken die Catz Finefood Purrrrly Leckerlis (Werbung, unbezahlt)

Momo und Luna haben sich mal wieder als Katzitester beworben und die Catz Finefood Purrrrly Leckerlis zum Probieren bekommen. Hier kommt also das „Unboxing“.

Sortenreine Leckerlis für Allergikerkatzen

Die zwei Allergikermiezen sind generell wählerisch, wenn’s ums Essen geht, aber auch in der Kategorie Leckerli fällt einiges weg. Nämlich alles, was Getreide (dazu zählt auch Reis) oder Schwein enthält. Das habe ich mühsam ausgetestet, nachdem die zwei als Kitten mit Pickelchen und Erbrechen auf einige Futtersorten reagiert haben. Der anfängliche Verdacht auf Würmer oder andere Parasiten hat sich nicht erhärtet. So musste es also das Futter selbst sein.

Ich achte seitdem genau darauf, was in die Näpfe kommt. Das kam ganz nebenbei dem mittlerweile verschiedenen Pflegi Shaolin, die mit Nierentumor herkam, zugute. Sie war drei Jahre hier in „Pension“. Getreide ist generell nicht toll für Katzen, weil es Nierenprobleme verursachen kann.

Getreidefreie Leckerlis aus 100 % Fleisch bzw. Meerestieren

Die Purrrrly Leckerlis von Catz Finefood kommen ohne Getreide aus. Das bunte Assortiment, das wir zum Testen bekommen haben, enthält die Sorten:

  • Hühnerherzen
  • Rinderherzen
  • Lammherzen
  • Shrimps

Die Leckerlis kommen als großzügig portionierte Würfel daher und bestehen zu 100 Prozent aus Fleisch bzw. Meerestieren. Zur Herstellung werden die Zutaten gefriergetrocknet. Die Konsistenz ist leicht spröde, sodass man die Würfel gut zwischen den Fingern zerbröseln kann, aber nicht muss.

Tipp: Wer seine Miezen von günstigen Futter auf hochwertige Katzennahrung mit größerem Fleischanteil umstellen möchte, tut sich häufig schwer, die Miezen an das eigentlich „bessere“ Futter zu gewöhnen. Was die Mieze nicht kennt, frisst sie eben nicht. Hier kann es helfen, die gefriergetrockneten Leckerlis über das Futter zu zerbröseln und dann mit der Gabel einzuarbeiten (sonst werden oft nur oberflächlich die Leckerlis runtergeschleckt).

Endlich wieder Lamm für die zwei Verwöhnten

Luna und Momo sind schon Fans der Marke, bekommen aber auch andere Futtersorten mit hohem Fleischanteil verschiedener Anbieter. Ich finde Abwechslung wichtig.

Als Catz Finefood die Produktion des pinken Futters „Lamm & Büffel“ eingestellt hat, hat das meinen zwei Miezen nicht geschmeckt. Die neue Variante mit Pferd haben sie nicht anrühren wollen, nein, nicht mal mit Leckerlis. Da war es gut, dass ich eine große Auswahl von Catz Finefood und anderen Marken in petto hatte.

Wenn es schon das Lamm nicht mehr im Beutel gibt (ja, die zwei Verwöhnten stehen auf Pouches), so freut es sie jetzt besonders, dass es zumindest Leckerlis damit gibt!

Die zwei Lammherzen Purrrrlys, die jeder der beiden zunächst zu erjagen hatte, waren entsprechend ruckzuck vernascht.

Naschen und trinken

Aufgrund der relativ trockenen Konsistenz, wie das bei den meisten Leckerlis ist (auch die mit „semi-moist“ beschrifteten sind gedörrt und eher trocken), sollte stets ein Schälchen Wasser bereitstehen.

Das steht auch extra auf der Packung, versteht sich aber eigentlich von selbst.

Ich setze auf etwas tiefere Glasschälchen und im Sommer wird dann wieder der Brunnen aufgestellt. Aus Keramiknäpfen mag man hier nicht trinken. Vielleicht weil die mit fester Nahrung assoziiert werden? Jedenfalls sollte der Napf etwas weg vom Essen stehen.

Wenn wir das Päckchen mit den Lammherzen leer haben, probieren wir noch die anderen Sorten. Ich denke, die Sorte mit den Rinderherzen wird auch ein Renner. Welche Fleischsorten lieben Deine Katzen am meisten und kennst Du die Catz Finefood Purrrrly Leckerlis schon?



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Liegeschale reparieren mit Knotenkissen-Technik

Momo liebt Liegeschalen. Egal, wie klein sie sind, er quetscht sich in jede rein. Und was nicht passt, wird passend gemacht!

Eine Liegeschale am Fenster hat er besonders ins Herz geschlossen und auf seine Körperform angepasst – Loch hin oder her. Mittlerweile ist mir seine Konstruktion aber etwas zu unsicher geworden. Die kaputte Liegeschale soll repariert werden.

Da ich noch eine kleine Decke übrighatte, wurde diese kurzerhand als neue Schlafunterlage auserkoren.

Einmal doppelt eingeschlagen, auf den Rahmen der Liegeschale gelegt, Umriss grob angezeichnet, Streifen zum Kreis hin eingeschnitten und wieder auf den Rahmen damit.

Danach wird stets ein Streifen oben und einer unten um den Rahmen geschlungen. Es folgt ein Doppelknoten. Einmal ringsherum knoten und im Handumdrehen ist die Liegeschale repariert.

Nach erster Skepsis wurde die neue alte Liegeschale wieder angenommen.

PS: Wer möchte, kann die langen Streifen kürzen. Ich habe sie zum Spielen erstmal dran gelassen. Aber vielleicht kommt hier nochmal die Schere zum Einsatz. Mal sehen.

Katzen verstehen (Teil 2)

Das Skelett der Katze unterscheidet sich von dem des Menschen hauptsächlich durch den Schwanz, der beim Menschen verschwunden ist, und die Tatsache, daß sich die Katze auf vier Pfoten fortbewegt.

Während Axel Eggebrecht einen poetischen Blick auf die Katze wirft, betrachtet sie Howard Loxton, in der Übersetzung von Sigrid Eicher, in „Katzen – erkennen und bestimmen“ zunächst mal anatomisch.

Das wendige, aufmerksame Tier ist vom Menschen so verschieden und doch lieben wir die felinen Vierbeiner.

Das zugegebenermaßen etwas in die Jahre gekommene Buch von 1998 gibt einen interessanten Überblick über Körperbau, Rassen, aber auch Geschichte der Stubentiger.

Es ist gerade der etwas angestaubte Schreibstil, der dem Leser oder der Leserin auf der einen oder anderen Seite ein Schmunzeln entlockt.

So kann auch ein Ratgeber zum puren Lesevergnügen werden.

Katzen verstehen (Teil 1)

Das Wort Katze dringt in dein Gehörzentrum. Was für ein Bildüberfall geschieht da? Was fühlst du noch vor dem ersten Gedanken?

Katzen sind seltsame Wesen. Die einen lieben sie, die anderen nicht. Die Katze ist ein geheimnisvolles Wesen. Sie will nicht dressiert werden. Sie ist kein Hund. Sie muss jagen und sie mag schmusen. Doch streicheln lässt sie sich nur, wenn sie es will – der Mensch hat zu spuren.

Irgendwann einmal war der Mensch so lange Mensch, daß es ihm auffiel. Von da ab fühlte er sich als Ausnahmefall der Natur. Er wünschte, nicht länger Tier zu sein. Allein unter allen Gewachsenen und Gewordenen wollte er erschaffen sein. Die Geschichte der Religionen ist, so kann man’s betrachten, eine Historie der menschlichen Überheblichkeit.

Doch zum Glück gibt es das göttliche Wesen – die Katze. Sie holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück.

In poetischer Manier, mit tiefgreifenden Gedanken hat Axel Eggebrecht mit seinem Werk „Katzen“ diesem außergewöhnlichen Geschöpf ein Denkmal gesetzt.

Er taucht tief in die kätzische Seele ein, um unsere felinen Begleiter nicht vom Standpunkt des Menschen aus, sondern aus ihrer eigenen Perspektive – so weit das eben geht – zu verstehen.

Katzen“ ist ein wunderbares Pamphlet für die Freiheit der Katze, die sich ihren Menschen stets aussucht – und nicht umgekehrt.

Momo und Luna – die wohl niedlichste Heizdecke der Welt

Brrr, es ist kalt draußen. Wer jetzt nicht die Heizung aufdreht, muss bibbern. Richtig mollig warm im Bett wird es, wenn man vor dem Zubettgehen Decke und Pyjama noch auf den Heizkörper legt, so wie es meine Oma immer gemacht hat. Ansonsten muss eben die Heizdecke herhalten.

Stromsparender als jede Heizdecke ist jedoch das Katzenduo Momo und Luna. Die beiden kuscheln einem in der kalten Jahreszeit ordentlich die Füße warm, vorausgesetzt man hat einen ruhigen Schlaf und wälzt sich nicht die ganze Nacht umher.

Dann wacht man morgens zu diesem süßen Anblick auf:



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Momo und Luna als Katzitester (Werbung, unbezahlt)

Meine zwei Allergikermiezen freuen sich, immer wieder mal Neues auszuprobieren. Da sie weder Getreide (auch keinen Reis) noch Schweinefleisch vertragen, muss ich sehr genau darauf achten, was Momo und Luna serviert bekommen. Nicht jedes Futter geht und die zwei Gourmets nehmen zudem auch nicht jede Sorte an.

Für Catz Finefood haben sich die beiden als Katzitester qualifiziert, um die neuen Fillets in Jelly einmal zu beschnuppern und natürlich auch wegzunaschen. Wie’s geschmeckt hat, erfährst Du im Folgenden.

Wir haben zwei Mixpakete à 6 Sorten in der Schale erhalten.

Die Fillets sind frei von Getreide, Zucker und Konservierungsstoffen. Bisher sind Momo und Luna große Fans der Pouches von Catz Finefood, genießen aber auch die Beutel von GranataPet. Terra Faelis füttere ich mittlerweile nicht mehr, seit dieses einst tolle Unternehmen nun an den Lebensmittelriesen Nestlé verkauft worden ist, der unter anderem wegen seiner Wasserprivatisierungsbestrebungen in der öffentlichen Kritik steht.

Doch zurück zu den Filetstücken! Luna beschnupperte gleich neugierig die ersten Schalen.

Der Schnuppertest von Momo legte fest: Wir öffnen Huhn & Thunfisch zuerst.

So sehen die Fillets aus: Gar nicht so viel Jelly wie ich erwartet hatte, aber Futter in guter Qualität, dass einzelne Stückchen enthält und nicht so durchpüriert wie anderes Futter ist. Momo schleckerte gleich mal oberflächlich die Sauce runter, war dann aber für das Futter im Napf noch nicht so richtig zu begeistern.

Die beiden sind halt doch ziemlich verwöhnt. Die samtpfötigen Connaisseure haben sich erst einmal durch die 6 Sorten durchkosten müssen, bis sie ihren Favoriten entdeckt haben: Huhn & Kalb.

Da Rind & Ente sowie Kalb von den Catz Finefood Pouches ohnehin die zwei Lieblingssorten hier sind, bleibt irgendwie alles beim Alten und doch haben wir eine neue Option gefunden, wenn mal etwas anderes in den Napf kommen soll: Fillets in Jelly.

Aufgrund seiner getreidefreien Zusammensetzung ist es sehr bekömmlich und da ausreichend Taurin und andere wichtige Nährstoffe enthalten sind, kann es auch als Alleinfuttermittel genutzt werden.

Der Geruch ist auch für die Menschennase sehr angenehm. Die Konsistenz finde ich gut und auch den Miezen schmeckt’s, sobald die richtige Sorte gefunden war.

Wenn Du Deine Stubentiger auch mal als Katzitester auftreten lassen möchtest, schenke Catz Finefood bei Facebook einen Daumen hoch. Dort gibt es regelmäßig Probierpakete und andere tolle Sachen für die Katz‘ zu ergattern.

 

Hitzefrei

Kalendarisch gesehen, ist es eigentlich noch gar nicht so weit. Gefühlt haben wir aber schon Sommer. Spätestens Ende Mai brach die Hitze über Wien herein. In der Folge liegt hier alles um – Mensch wie Tier brauchen hitzefrei.

Wir haben Durst

Ich habe mittlerweile den Trinkbrunnen wieder aktiviert und daneben noch weitere Wasserschüsseln in der Wohnung aufgestellt. Nicht erst seit Shaolin, unserer ehemaligen Nierenkrebspatientin – wissen wir, dass die Nieren von Katzen sehr empfindlich reagieren und Stubentiger ausgesprochen trinkfaul sind.

Um bleibenden Hitzeschäden vorzubeugen, muss Mensch also mit spannenden und zahlreichen Trinkgelegenheiten vorsorgen.

Wir haben Langeweile

Ein anderes Problem bei diesen Temperaturen ist, dass meine Miezen nicht nur trinkfaul sind, sondern generell sehr träge werden. Wenn sonst die Post abgeht, weil ein Baldriankissen oder eine Spielmaus geworfen wird, folgt jetzt höchstens der Blick halbinteressiert dem gefälschten Beutetier. Mehr nicht. Das hier ist im Sommer jedenfalls ein seltener Anblick:

So sehen die Hundstage bei den Katzen schon eher aus:

Eine Spielzeug, das jedoch den Rest des Jahres stark vernachlässigt wird, hat jetzt, in der warmen Jahreszeit, Hauptsaison: Die Spielschiene.

Hier können Momo und Luna selbst in absoluter Lebenskünstlerpose, also ganz bequem im Liegen, einem Beutetier nachjagen, ohne gleich aus der Puste zu sein. Das hilft zumindest gegen Langeweile.

Und wie gehen Deine Stubentiger mit der Hitze um?

Morgens halb 10 in Österreich

Manchmal frage ich mich: Schlafen meine Katzen bei mir oder ich bei meinen Katzen?

Kaum verwunderlich, denn neuerdings wache ich jeden Tag auf mit zwei Fellknäueln zu meinen Füßen. Während Momo bereits in der Vergangenheit ganz gerne im Bett geschlafen hat und sowieso der beste Fußwärmer der Welt ist, hat Luna dieses Schlafverhalten mit etwa einem Jahr aufgegeben. Seit jedoch Shaolin nicht mehr da ist, ist auch Luna wieder zum Schmusetiger mutiert.

Und so habe ich an diesem Wochenende diese Bildchen machen können, weil glücklicherweise mal das Handy auf dem Nachttisch lag.

Schlafen Eure Samtpfoten auch mit im Bett?

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Ein Teil bleibt … (Werbung, unbezahlt)

Was passiert, wenn das Grab zugeschaufelt worden ist, der Nebel sich legt und der Kerzenschein mit jedem Schritt, den man sich vom Grab entfernt, in der Distanz verblasst?

Individueller Katzenhaarschmuck als Erinnerung

Als Shaolin ihren letzten Atemzug genommen hatte, haben wir ihr vorsichtig eine Handvoll Unterwolle mit dem FURminator aus dem Fell gekämmt. Das Fellbüschel haben wir vorerst in einem Glas aufbewahrt. So war stets ein Teil von ihr hier.

Wer jedoch tatsächlich stets ein Stück seines Lieblings mit sich tragen möchte, egal, wo die Wege hinführen, der findet bei Catsimo tolle Tierhaarunikate, die in liebevoller Handarbeit gefertigt werden.

Mittlerweile hat auf diese Weise jeder von uns ein kleines Kettchen mit Shaolin am Hals.

Auch, wenn ich sonst kein Faith-Hill-Fan bin, passt dieses Lied perfekt zu diesem kleinen Erinnerungsstück:

Nebelverhangen und sie ist für immer von uns gegangen …

In der Nacht zum 17. Dezember kämpfte unsere Kämpfernatur Shaolin ein letztes Mal. Den ganzen Tag über ist sie nicht zur Toilette gegangen, konnte sich kaum noch auf Beinen halten und verweigerte Essen und Trinken. Da wussten wir insgeheim schon, was nun kommen würde.

Am Abend bin ich noch zur Urlaubsvertretung unseres Tierarztes gegangen, um doch noch etwas zu tun. Im Laufe des Tages hatte Shaolin ein dickes Bein entwickelt, wie sie es sonst nur direkt nach einer Infusion hatte. Sie bekam noch ein entwässerndes Medikament, in der Hoffnung, die Nieren würden noch mal kickstarten, aber womit wir es hier zu tun hatten, war eben akutes Nierenversagen.

Am Abend bekam sie ganz kalte Füßchen und wirkte immer schwächer. Mit Taschenwärmern haben wir ihr noch die Pfötchen gewärmt, was sie sichtlich beruhigt hat. Gegen vier Uhr holte sie noch einmal ganz tief Luft und ging dann für immer von uns.

Die zwei anderen Katzen, die wir für den Tag und die Nacht bis dahin nicht ins Zimmer gelassen hatten, um Shaolin mehr Raum und Ruhe zu geben, haben wir wieder hereingelassen. Sie schauten Shaolin beide noch einmal kurz an und wussten aber instinktiv und offenbar sofort, dass sie nicht mehr da war.

Für die nächsten zwei Tage verhielten sich Momo und Luna sichtlich verwirrt, vielleicht sogar traurig, obwohl sie mit Shaolin nie wirklich ein Herz und eine Seele waren. Aber jetzt fehlte eben doch jemand.

Am 19. Dezember fand dann die Beisetzung statt. In der Nacht hatte es leicht geschneit. Der Morgen war nebelverhangen. Beerdigungswetter schickte der Engel.

Nach der Zeremonie riss plötzlich der Himmel auf. Es war nahezu filmisch.